Über uns

Entwicklungen im Bereich der Bioökonomie eröffnen uns neue Möglichkeiten, doch stellen gleichzeitig unsere Beziehungen zu Umwelt und Natur in Frage. Wie wollen wir persönlich und als Gesellschaft damit umgehen?

Im Projekt Farming the Uncanny Valley (dt. Urbarmachung des Unheimlichen Tals) untersuchen wir Gefühle des Unbehagens, die sich im Kontext von biotechnologischen Entwicklungen in der Gesellschaft abzeichnen – Momente, in denen wir uns nicht so leicht entscheiden können, ob wir etwas als gut oder schlecht einschätzen.

Im Dialog zwischen Gestaltern und Forschern, die die Entwicklung von Biotechnologie vorantreiben, identifizieren wir Themenfelder und formulieren Fragestellungen, die eine durch den technologischen Wandel mögliche Verschiebung unserer Werte und Begriffsvorstellungen zum Ausdruck bringen.

Durch Erfahrungsräume werden in Ausstellungen, Workshops und Gesprächsrunden scheinbar alltägliche Aspekte unseres Lebens hinterfragt und unter biotechnologischen Gesichtspunkten betrachtet. Das Projekt lädt ein, gemeinsam Wünsche zu formulieren, eigene Zukunftsbilder zu entwickeln und diese zu diskutieren.

Das dreijährige Forschungsprojekt läuft von 2018-2020 und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.