Soil

Erde lebt. Und stirbt. Landwirtschaft im industriellen Ausmaß ist einer der Gründe für die Zerstörung der „Haut” unserer Erde, eines lebendigen Netzwerks von Mikroben und Pilzen, das für unsere Augen unsichtbar ist. Die Menschheit hat auf der Grundlage von Mythen und Riten, aber auch Technologie und Wissenschaft Erträge gesteigert und so zunehmend Düngemittel und Monokulturen geschaffen, welche nun drohen, die Ressourcen der Erde zu erschöpfen.
Von nachhaltigen Ansätzen, die sich an biologischen Prozessen orientieren, wie Permakultur, über biodynamische Landwirtschaft, welche spirituelle Dimensionen mit einbezieht, bis hin zu neuester Biotechnologie mit Boden­analysen ergibt sich eine existenzielle Frage: Wie werden wir es schaffen, die Erde auf der wir leben - und damit auch unsere Gesellschaft - zu heilen?