AG Kogel

Besuch der Arbeitsgruppe Kogel, Institut für Phytopathologie, Universität Giessen

by S.Schwabe, J.Hülsen
12.06.2018
 

Gedanken und Impressionen:
Wir betreten einen Raum, das Licht ist rosa. In dem Raum befinden sich weiße Metallregale, in denen Gläser und Petrischalen mit durchsichtigen Flüssigkeiten stehen. In manchen davon erkennt man kleine Punkte, in einigen sind kleine merkwürdige Objekte, in anderen befinden sich ganz kleine Pflanzen.

Wir wissen, dass man Saatgut, im Falle von Getreide Körner braucht, um Pflanzen zu ziehen. Aus einem einzelnen Korn lassen sich aber auch mehrere identische Pflanzen ziehen.
Ein Getreidekorn lässt sich aufschneiden. Es besteht aus Zellen. Manche davon sind sehr besonders – sie sind der Keimling, aus dem eine neue Pflanze entstehen kann.
Die Entwicklung des Keimlings wird von der Pflanze mit Hormonen gesteuert.
Mit den selben Hormonen lässt sich auch die Entwicklung der Zellen des zerteilten Keimlings beeinflussen.
In einer ersten Phase findet im Keimling Zellteilung statt. Dieses Wachstum kann auch mit Hormonen in den Zellen des zerteilten Keimlings ausgelöst werden
Auf diese Weise entsteht eine amorphe Form aus Pflanzenzellen - ein Kallus.
Mit einem anderen Hormon können diese in einem weiteren Schritt zum auskeimen gebracht werden.
Auf diesem Weg können aus einzelnen Zellen ganze Pflanzen entstehen.